Empfehlungen
Ich lese ja wahnsinnig gern. Deshalb hab ich einige gute Tipps für Alkoholiker und Angehörige.
Dann noch für Angehörige, das hab ich zum Beispiel meiner Mama lesen lassen. Seitdem versteht sie mich ein bisschen besser.
Das erste, was mir wahnsinnig geholfen hatte, war "Lieber schlau als blau ".
Mit dem Buch lernt man zu verstehen, was im Körper (vor allem im Gehirn) eines Alkoholikers anders läuft. Viele Ahaaaa- Effekte. Auch gut für Alkis, die noch nicht wissen, dass sie Alkis sind.
Das zweite wäre "Trocken".
Endlich mal jemand, der nicht davon erzählt, dass das Leben ohne Alkohol gleich in der ersten Sekunde wunderschön ist. Das ist es nämlich NICHT. Lasst euch nix einreden, es ist ein schwerer Kampf.
Eine Schauspielerin, die ihre Alkoholsucht öffentlich gemacht hat. Gut geschrieben, und jeder Alkoholiker erkennt sich wieder.
Dann noch für Angehörige, das hab ich zum Beispiel meiner Mama lesen lassen. Seitdem versteht sie mich ein bisschen besser.
Und noch eine Geschichte eines Alkoholikers, der schon mehr tot als lebendig war, mit Rückfällen, Delirium und allem noch so ekelhaften.
Es gibt auch einige sehr gute Filme über Sucht. Nicht diese wo alles sofort gut wird, nur weil man zu konsumieren aufhört, sondern ziemlich echt dargestellte Szenen. Verzweiflung pur.
Der Rausch mit Mads Mikkelsen
Zeigt, dass wirklich jeder Alkoholiker werden kann. Ohne Ausnahme.
Beautiful Boy.
Und zum Schluss:
Four Good Days.
Dieser Film zeigt vor allem, wie schwer es für Angehörige ist, mit einem Suchtkranken ( in dem Fall die Tochter) zurechtzukommen.
Auch wenns nur Bücher und Filme sind, ich ziehe mir sowas gern rein, um mich daran zu erinnern, achtsam und vorsichtig zu bleiben.
Denn süchtig bist du ein Leben lang. Du kannst den Teufel nur auf leise schalten, da ist er trotzdem immer.
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