Geld macht DOCH glücklich

Heute hatte ich ein Gespräch mit meiner Mutter, und seit laaaangem waren wir der selben Meinung. Und zwar, dass Geld doch glücklich macht. 


Vielleicht nicht Geld allein, aber es würde schon mal vieles leichter machen.
Wir waren nie reich, ich würde sagen, gerade an der unteren Mittelschicht. Mein Vater hat das Geld versoffen und meine Mutter musste jeden Cent zweimal umdrehen.

Ich lebe jetzt absolut ok und verdiene auch gut, trotzdem kann ich mir viele Sachen nicht leisten. Der Großteil meines Lohnes geht für Miete, Versicherungen und Therapie drauf.

Wenn ich mehr Geld hätte, könnte ich die Dinge, die mich glücklich machen, auch wirklich öfter tun.

Ich würde zum Beispiel echt gerne reiten lernen, vielleicht sogar mit Therapie verbindend. Sauteuer, also geht das nicht.

Was mir echt eine Zeit lang gutgetan hat waren Massagen. Mit 160 Euro im Monat nicht mehr drinnen. 
Genauso ein Thermentag. Bei 30 Euro Eintritt überlegt man schon zweimal.

Das Meer beruhigt mich ungemein. Mehr als einmal im Jahr kann ich mir das auch nicht leisten. 

Meine Antidepressiva, Vitamine und Entzugstabletten schlucken mit 50 Euro jedes Monat ziemlich viel.

Nicht falsch verstehen, ich bin dankbar,  dass es mir so gut geht, dass ich mir trotzdem einige Dinge im Monat gönnen kann, wie meine Zigaretten,  meine Redbull und meine Trash-Zeitungen. Ich bin damit echt besser dran als viele andere.

Aber dennoch gibt es viele Therapien oder Angebote für das Wohlbefinden, die mir verwehrt sind, da es schlicht nicht möglich ist, so viel Geld dafür auszugeben.

Und deshalb bin ich schon der Meinung, dass Geld glücklich macht. 
Denn nur, wer wirklich von einem Gehalt zum anderen lebt, weiss, wie scheisse es ist, kein Geld zu haben.

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